EHC Red Bull München vs Iserlohn Roosters: Prognose & Vorschau – Fr 23.10.2026
Sieger (inkl. Verlängerung)
EHC Red Bull München
72 %
Tore im Spiel
mehr als 5,5
59 %
Unser Rechenmodell sieht den EHC Red Bull München am Freitag um 19:30 Uhr gegen die Iserlohn Roosters vorn und rechnet mit mehr als 5,5 Toren. Die Prognose ist klar, aber nicht eindeutig: Der Sieg der Münchner kommt im Modell auf 72 %, die Tore-Linie auf 59 %. Der wichtigste Grund ist die Auswärtsbilanz der Roosters, die in 5 Auswärtsspielen dieser Saison 5 Niederlagen kassiert haben.
Datenstand: 22.10.2026, 19:56 Uhr · Prognose: unser Rechenmodell · alle Zahlen automatisch mit den Ligadaten abgeglichen
Wahrscheinlichkeiten
| Wert | EHC Red Bull München | Unentschieden | Iserlohn Roosters |
|---|---|---|---|
| Nach 60 Minuten | 65 % | 14 % | 21 % |
| Sieger inkl. Verlängerung | 72 % | – | 28 % |
| Erwartete Tore (60 Min.) | 3,9 | – | 2,4 |
Mehr als 5,5 Tore: 59 % · weniger: 41 % (Endstand inklusive Verlängerung und Penaltyschießen).
Tabelle und Form
Die Tabelle der PENNY DEL 2026/27 trennt die beiden Teams deutlich. München steht nach 10 Spielen mit 18 Punkten auf Platz 5 von 14. Iserlohn ist Letzter: Platz 14, 9 Punkte aus ebenfalls 10 Spielen.
Die Münchner haben 5 Spiele nach 60 Minuten gewonnen und 1 nach Verlängerung oder Penaltyschießen. Dazu kommen 1 Niederlage nach Verlängerung und 3 nach regulärer Spielzeit. Die Form schwankt. Auf zwei Auswärtssiege mit je 4:3 in Schwenningen und Berlin folgte am Sonntag ein 2:6 in Nürnberg. Zuvor hatte es zu Hause ein 1:5 gegen Ingolstadt und ein 4:2 gegen Augsburg gegeben.
Iserlohn kommt auf 2 Siege nach 60 Minuten und 1 Sieg nach Verlängerung oder Penaltyschießen. Dem stehen 1 Niederlage nach Verlängerung und 6 nach regulärer Spielzeit gegenüber. In letzter Zeit wirkt das Team stabiler. Zu Hause gewannen die Roosters 3:2 gegen Krefeld, 3:2 nach Verlängerung gegen Wolfsburg und 4:2 gegen Köln. Auswärts gab es dagegen ein 4:11 in Straubing und zuletzt ein 1:4 in Frankfurt.
| Vor dem Spiel | EHC Red Bull München | Iserlohn Roosters |
|---|---|---|
| Platz | 5. | 14. |
| Punkte / Spiele | 18 / 10 | 9 / 10 |
| Tore | 31:33 | 22:40 |
| Tore pro Spiel (erzielt / kassiert) | 3,1 / 3,3 | 2,2 / 4,0 |
| Heim- bzw. Auswärtsbilanz | 2–2 (heim) | 0–5 (auswärts) |
| Letzte 5 (neueste links) | NSSNS | NSSNS |
Heim, auswärts und direkte Duelle
Für den Ausgang zählt vor allem, wo gespielt wird. München hat von 4 Heimspielen 2 gewonnen und 2 verloren. Eine Festung ist die eigene Halle also nicht.
Iserlohn hat auswärts noch keinen Punkt geholt: 5 Spiele, 0 Siege. Alle drei Siege der vergangenen Wochen kamen vor eigenem Publikum.
Einen direkten Vergleich gibt es noch nicht. Am Freitag treffen die Teams in dieser Saison zum ersten Mal aufeinander.
Tore und Statistik
München hat 31 Tore erzielt und 33 kassiert, im Schnitt also 3,1 und 3,3 pro Spiel. Iserlohn steht bei 22:40, das sind 2,2 erzielte und 4,0 kassierte Tore pro Spiel. Der Ligaschnitt liegt bei 5,9 Toren pro Spiel.
Die Drittel zeigen bei beiden Teams ein klares Muster. München ist im zweiten Abschnitt am stärksten: 17 erzielte und 10 kassierte Tore. Im Schlussdrittel kippt das Verhältnis auf 8:14, im ersten Drittel steht es 5:8. Iserlohn hat im ersten Drittel 4 Tore erzielt und 12 kassiert, im zweiten 7 erzielt und 19 kassiert. Erst im letzten Abschnitt sind die Roosters vorn, mit 10:8.
Bei den Special Teams ist der Unterschied groß. Münchens Powerplay trifft zu 29,4 %, Iserlohns zu 11,4 %. In Unterzahl verteidigt München 88,6 % der gegnerischen Überzahlspiele, Iserlohn nur 67,7 %.
Wie belastbar ist die Prognose?
Das Modell ist ein Poisson-Modell. Es rechnet mit den Toren dieser Saison und berücksichtigt den Heimvorteil der Liga. Erwartet werden 3,9 Tore für München und 2,4 für Iserlohn, zusammen 6,3. Nach 60 Minuten liegt der Heimsieg bei 65 %, das Unentschieden bei 14 % und der Auswärtssieg bei 21 %. Mit Verlängerung und Penaltyschießen steht es 72 % zu 28 % für München.
Diese Zahlen sind mit Vorsicht zu lesen. Grundlage sind 10 Spiele pro Team, und ein einzelnes Ergebnis wie das 4:11 in Straubing verschiebt die Torbilanz spürbar. Ein Iserlohner Sieg ist im Modell etwa jedes vierte Mal drin.
Noch knapper ist der Tipp auf die Tore. Mit 59 % für mehr als 5,5 Tore spricht das Modell nur eine leichte Tendenz aus. In 41 % der Fälle fallen weniger Tore. Auch die Münchner Tordifferenz ist trotz Platz 5 negativ, und das mahnt zur Zurückhaltung.