Adler Mannheim vs Löwen Frankfurt: Prognose & Vorschau – Fr 23.10.2026
Sieger (inkl. Verlängerung)
Adler Mannheim
62 %
Tore im Spiel
weniger als 5,5
62 %
Unser Rechenmodell tippt auf einen Sieg der Adler Mannheim gegen die Löwen Frankfurt und auf weniger als 5,5 Tore. Eindeutig ist das nicht: Den Löwen gibt das Modell immer noch 38 % Siegchance. Für Mannheim spricht vor allem der Angriff, der 3,4 Tore pro Spiel erzielt, Frankfurt kommt auf 2,4.
Datenstand: 22.10.2026, 19:58 Uhr · Prognose: unser Rechenmodell · alle Zahlen automatisch mit den Ligadaten abgeglichen
Wahrscheinlichkeiten
| Wert | Adler Mannheim | Unentschieden | Löwen Frankfurt |
|---|---|---|---|
| Nach 60 Minuten | 54 % | 18 % | 29 % |
| Sieger inkl. Verlängerung | 62 % | – | 38 % |
| Erwartete Tore (60 Min.) | 2,8 | – | 2,1 |
Mehr als 5,5 Tore: 38 % · weniger: 62 % (Endstand inklusive Verlängerung und Penaltyschießen).
Tabelle und Form
Die Adler Mannheim gehen als Tabellendritter in den Freitagabend, Anpfiff ist am 23. Oktober um 19:30 Uhr. 20 Punkte aus 11 Spielen stehen zu Buche. 6 Siege holte Mannheim nach 60 Minuten, in Verlängerung und Penaltyschießen dagegen noch keinen: Beide Spiele, die so weit gingen, gingen verloren. Dazu kommen 3 Niederlagen nach regulärer Spielzeit.
Die letzten Wochen verliefen wechselhaft. Auf das 1:4 bei den Grizzlys Wolfsburg folgten Siege mit 5:2 bei den Nürnberg Ice Tigers, 2:1 gegen die Straubing Tigers und 6:3 in Augsburg. Am Sonntag verlor Mannheim dann 1:2 gegen die Schwenninger Wild Wings.
Die Löwen Frankfurt stehen auf Platz 11 von 14, mit 12 Punkten aus 10 Spielen. Ihre Bilanz: 3 Siege nach 60 Minuten, 1 Sieg nach Penaltyschießen, 1 Niederlage nach Verlängerung oder Penaltyschießen, 5 Niederlagen nach 60 Minuten. Zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen ab. Nach dem 1:2 in Bremerhaven und dem 2:5 gegen die Krefeld Pinguine gewannen die Löwen 3:2 n.P. beim ERC Ingolstadt, verloren 1:4 gegen Straubing und schlugen am Sonntag die Iserlohn Roosters 4:1.
| Vor dem Spiel | Adler Mannheim | Löwen Frankfurt |
|---|---|---|
| Platz | 3. | 11. |
| Punkte / Spiele | 20 / 11 | 12 / 10 |
| Tore | 37:29 | 24:23 |
| Tore pro Spiel (erzielt / kassiert) | 3,4 / 2,6 | 2,4 / 2,3 |
| Heim- bzw. Auswärtsbilanz | 4–1 (heim) | 3–2 (auswärts) |
| Letzte 5 (neueste links) | NSSSN | SNSNN |
Heim, auswärts und direkte Duelle
Zu Hause ist Mannheim schwer zu schlagen. Von 5 Heimspielen gewannen die Adler 4, nur 1 ging verloren.
Frankfurt reist allerdings mit einer Auswärtsbilanz an, die besser aussieht als der Tabellenplatz. Auch die Löwen haben 5 Spiele in fremden Hallen bestritten, 3 davon gewonnen und 2 verloren.
Einen direkten Vergleich gibt es in dieser Saison noch nicht. Am Freitag treffen beide Teams zum ersten Mal aufeinander.
Tore und Statistik
Mannheim steht bei 37:29 Toren, Frankfurt bei 24:23. Die Adler treffen öfter, kassieren aber auch mehr: 2,6 Gegentore pro Spiel gegenüber 2,3 bei den Löwen. Im Ligaschnitt fallen in dieser Saison 5,9 Tore pro Spiel.
Die Drittel zeigen zwei unterschiedliche Profile. Mannheim legt im Schlussabschnitt zu: 17 Tore im 3. Drittel, 10 kassiert. Im 1. Drittel steht es 10:7, im 2. Drittel 10:10. Frankfurt dagegen verschläft oft den Start. Im 1. Drittel erzielten die Löwen erst 2 Tore und kassierten 6. Ihr stärkster Abschnitt ist das 2. Drittel mit 12:9, das 3. Drittel endet 9:7.
Bei den Special Teams liegen die Gäste vorn. Frankfurt verwertet 20,0 % seiner Überzahlspiele und übersteht 93,1 % der Unterzahlsituationen. Mannheim kommt im Powerplay auf 16,2 %, in Unterzahl auf 89,5 %. Beide Teams verteidigen in Unterzahl stark. Das passt zu einem Spiel mit wenigen Toren.
Wie belastbar ist die Prognose?
Das Modell rechnet nach 60 Minuten mit 2,8 Toren für Mannheim und 2,1 für Frankfurt, zusammen 5,0. Für die reguläre Spielzeit ergibt das 54 % für einen Heimsieg, 18 % für ein Unentschieden und 29 % für einen Auswärtssieg. Mit Verlängerung und Penaltyschießen steht es 62 % zu 38 % für die Adler. Weniger als 5,5 Tore hält das Modell mit 62 % für wahrscheinlicher, mehr als 5,5 Tore mit 38 %.
Belastbar sind diese Werte nur begrenzt. Das Poisson-Modell kennt nur die Tore dieser Saison, also 11 Spiele der Adler und 10 der Löwen. Ein einziges Schützenfest verschiebt solche Schnitte deutlich. Aufstellungen und Tagesform fließen nicht ein. Der Heimvorteil ist als Ligawert eingerechnet, nicht als Mannheims eigene Heimstärke. Mannheim ist damit Favorit, mehr nicht: Ein Sieg der Löwen wäre keine Überraschung.